QRM - Quasi Repeater Mode

Im QRM verbinden wir die Fonera nicht wie gewohnt per Kabel, sondern nutzen eine bereits vohandene WLAN-Struktur. Der Ethernetanschluss (ETH) kann im QRM anderweitig genutzt werden - dazu später mehr.

WAN ist nicht mehr WAN?

WAN bleibt WAN und wird es auch bleiben. WAN bezeichnet lediglich den Uplink zum Internet, nicht jedoch an welcher physikalischen Netzwerkschnittstelle sich der Uplink befindet.
Im QRM findet die Verbindung zum Internet (Uplink) nicht per Kabel an ETH statt, sondern an einer weiteren WLAN-Verbindung (ath2) die für das Authentifizieren in einem bereits bestehenden Funknetzwerk konfiguriert wird. WAN liegt also auf ath2.
Im folgenden Beispiel verbinden wir das WAN per Funk mit einer FritzBox, die unsere Pakete von der Fonera ins Internet routen soll.

[QRM - Normal ohne Ethernet]
             (192.168.3.0/24)                            (192.168.10.0/24)
                                                           Privates Signal
                   /                                 (LAN)
         (..3.1)|  WLAN              (..3.2)
DSL - FritzBox -- |  SSID:   . . : : . . (WAN) FONERA (ETH) (deaktiviert)
                  |MyCastle
                   \                                 (WIFI)
                                                           Öffentliches Signal
                                                           (192.168.182.0/24)

Braucht man das?!

Der QRM bietet sich in vielen Szenarien an. Beispielsweise hat man in der Wohnung kein Netzwerkkabel zu liegen und das Signal der FritzBox aus dem Arbeitszimmer ist zu schwach um den Laptop im Wohnzimmer mit WLAN versorgen zukönnen. Man stellt die Fonera im QRM im Flur auf und hat somit ein privates Signal auch im Wohnzimmer.
oder .. oder .. oder. Weitere Beispiele werden folgen.

Konfiguration

Für das obige Beispiel tragen wir bei "Entfernte SSID" MyCastle ein, wählen die an der FritzBox eingestellte Verschlüsselungsmethode und das Passwort. Die FritzBox ist wahrscheinlich so konfiguriert, dass sie am WLAN mit der SSID MyCastle per DHCP IP-Adressen verteilt. Es bietet sich jedoch an, der Fonera eine feste IP-Adresse zu geben um unnötige Komplikationen bei einer späteren Verbindung zur Fonera zu vermeiden. Der DHCP-Server an der FritzBox kann eingeschaltet bleiben.
In diesem Beispiel tragen wir bei der IP-Adresse die Adresse ein, die unsere Fonera am WAN haben soll (192.168.3.2), die entsprechende Subnetmaske (255.255.255.0), das Gateway - also die FritzBox (192.168.3.1) und den DNS-Server (192.168.3.1). Als DNS-Server könnte natürlich auch ein Server aus dem lokalen Netzwerk dienen.
Die Ethernetschnittstelle deaktivieren wir in diesem Beispiel. Die Fallback-Adresse bleibt aber aktiv. (intern: WAN bleibt WAN - umbenennen!!!) (intern: FallBack?-Adresse abschaltbar machen (mit Warnung) - auch für FON-Modus des eth0)